Hitler-Kult - Was schenkt man einem Führer, der schon alles hat?

Publié le par Frankfurter Allgemeine Zeitung von Michael Martens

Hitler-Kult - Was schenkt man einem Führer, der schon alles hat?

Auch für fanatische Nazis gab es in Hitlerdeutschland ein Problem: Jedes Jahr vor dem 20. April mussten sie ein Präsent für ihren Diktator finden. Gar nicht so leicht.

20. April 1939: Adolf Hitler feiert seinen 50. Geburtstag. Neben Ölgemälden, Antiquitäten und Blumen wurden dem Jubilar auch einige Paar Socken in die Reichskanzlei geschickt.

20. April 1939: Adolf Hitler feiert seinen 50. Geburtstag. Neben Ölgemälden, Antiquitäten und Blumen wurden dem Jubilar auch einige Paar Socken in die Reichskanzlei geschickt.

Goebbels wollte immer der Erste sein. Unter dem Datum des 20. April 1937 notiert er in sein Tagebuch: „Noch mit zum Führer. Um Mitternacht ihm als erster zum Geburtstag gratuliert. Ich bin ganz gerührt und benommen. Gott erhalte uns unseren Führer! Eine sehr stimmungsvolle Stunde. Speer schenkt ihm das Modell zur neuen Kuppelhalle in Berlin, das wahrhaft grandios geworden ist. Wir stehen bis nachts 2h vor den Plänen und spinnen Phantasien.“

Dass Adolf Hitler (NSDAP) in seinen Geburtstag reinfeierte, kam öfter vor. Er war ja eine Nachteule und hatte seit dem Tod von Reichspräsident Hindenburg im August 1934 auch keinen Chef mehr. Selbständige können ausschlafen, und als Diktator nutzte Hitler dieses Privileg oft. Seine Geburtstagsgäste dürften weniger gut geschlafen haben, denn sie standen jedes Jahr Mitte April vor einer Aufgabe, die zumindest bis 1941 immer schwieriger zu lösen war: Was schenkt man einem, der schon alles hat? Zwischen 1933 und 1945 (zum Ende hin allerdings nur noch bedingt) war das sozusagen die Eine-Million-Reichsmark-Frage in Deutschland. Bei Hitler zum Geburtstag eingeladen zu sein und noch kein Geschenk zu haben, wird für fanatische Nationalsozialisten keine reine Freude gewesen sein.

Lastwagenladungen voller Briefe und Geschenke

Bis 1932 war es noch vergleichsweise simpel, ein passendes Mitbringsel zu finden, denn als Oppositioneller feierte Hitler seine Geburtstage recht bescheiden. Am 20. April 1928 notiert Goebbels: „Heute wird Hitler 39 Jahre alt. Möge Gott ihn uns erhalten ... Heute Abend Hitlergeburtstagsfeier im Kriegervereinshaus. Sepp Summer singt. Wird’s besetzt?“ Hitlers späterer Regierungssprecher vertraute seinem Tagebuch nicht an, wie der Summer-Abend lief, aber im Vergleich zu den gigantomanischen Führergeburtstagspartys späterer Jahre kann es keine große Sache gewesen sein. Als aus dem ehemaligen österreichischen Gefreiten schon der Reichskanzler und Dreiviertelhitler geworden war (zum Vollhitler reifte er bekanntlich erst mit Kriegsausbruch heran), sah es schon anders aus. In seinem ersten Geburtstagsleitartikel für die deutsche Presse schrieb Goebbels am 20. April 1933: „Diesem Mann gehört unser ganzes Herz. Wir wünschen ihm und uns zu seinem Geburtstag, dass das Schicksal ihn dem Vaterland auf viele, viele Jahrzehnte noch erhalten möge, und dass er immerdar unser bester Freund und Kamerad bleibe. Diesen Wunsch legen wir, seine Mitkämpfer und Freunde, ihm auf den Geburtstagstisch.“

Dort lag auch sonst schon einiges. Lastwagenladungen voller Briefe und Geschenke erreichten die NSDAP-Parteizentrale in München, die Reichskanzlei in Berlin und in das Ferienhaus auf dem Obersalzberg, wo Hitler seinen ersten Geburtstag als Machthaber verbrachte. Während er hoch über Berchtesgaden im braunen Parteilook vor seinem Reichsleibfotografen Heinrich Hoffmann posierte - und später in etwas Bequemeres schlüpfte, wie ein Foto vom gleichen Tag zeigt, auf dem er in Trachtenjacke ein Buch liest -, wurden im Festraum des Braunen Hauses in München die von allen Stämmen des Reiches eingetroffenen Gaben für ihn ausgestellt. Darunter waren eine Tabatiere Friedrichs des Großen und sechs Paar Schaftstiefel, Lederhandschuhe, Reitpeitschen, Porzellanvasen, Kaffeewärmer, Dolche, Brieföffner, sehr viele Wetterhäuschen, eine auf Pergament geschriebene Ausgabe von „Mein Kampf“ sowie Maulkörbe für die Führerhunde und Spielzeug für potentiellen Führernachwuchs. Volksgenossen, die noch nicht mitbekommen hatten, dass ihr Idol weder rauchte noch trank, schickten Weine, Liköre und Schnupftabakdosen. Ein Glasergeselle schenkte ein Fenster mit Hitlers Bild und der Inschrift „Gott segne sein Werk“, ein Schmied einen Amboss mit der Widmung: „Als Schmied im Reiche dem Schmied des Reiches“.

Alles Gute: Kinder waren willkommen – wegen der Außenwirkung

Alles Gute: Kinder waren willkommen – wegen der Außenwirkung

Mit Hakenkreuzen verzierte Ostereier

Von deutschen Frauen aus deutscher Wolle gestrickte Schals und Handschuhe sollten den Führer vor einer Erkältung bewahren, Kissen mit gestickter Inschrift wünschten ihm eine sanfte Ruhe nach einem harten Despotentag. Kinder schickten mit Hakenkreuzen verzierte Ostereier und unter Aufsicht ihrer Mütter gebackene Hakenkreuzpfefferkuchen. Die Untertertia des Lyzeums von Hameln übersandte ein Dutzend Mäuse und eine Ratte aus Marzipan, von anderswoher kam ein lebensgroßer Schupo aus Schokolade. Auch ein Bild des Führers aus Mürbeteig fand sich unter den Gaben.

Weil Hitler als tierlieb galt, schickten Parteigenossen aus Hannover ein echtes Pferd, außerdem trafen aus allen Landen deutscher Zunge auf Ausstellungen prämierte Singvögel ein, obschon nicht ein Papagei darunter war, der „Heil Hitler“ sagen konnte. Dafür übersandte ein achtjähriges Mädchen aus Ostpreußen ein Malteser Hündchen samt Gebrauchsanweisung: „Sehr geehrter Herr Hitler! Bitte dem Hündchen sofort Milch mit Wasser zu geben. Sollte er nicht trinken, dann mit dem Teelöffel. Als erstes Essen bitte geschnittenes rohes Rindfleisch. Der Hund heißt Julia und beißt nicht, aber Sie können ihn auch anders nennen.“

Mindestens so festlich wie in München ging es in Berlin zu. In der Empfangshalle der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße trugen sich Zehntausende in die Gratulationslisten ein, vor dem preußischen Innenministerium fand eine Flaggenparade statt, und bei einem Festgottesdienst im Berliner Dom erbat der Geistliche Gottes Segen für den abwesenden Herrn Hitler, in dessen Privatwohnung im dritten Stock der Reichskanzlei es derweil aussah wie in einem Treibhaus. Dem Korrespondenten des „Völkischen Beobachters“, der vorgelassen wurde, fielen vor allem Flieder, Rosen, Maiglöckchen und Stiefmütterchen auf. Eine alte Frau brachte ein Körbchen Vergissmeinnicht, die für einen geschichtsbewussten Gewaltherrscher schon ob ihres Namens standesgemäßes Grünzeug sind.

Außerdem gaben sich immer mehr Städte des Reiches dem Führer per Ehrenbürgerschaft hin. Lange vor Günter Grass, Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl in Gdansk wurde Adolf Hitler Ehrenbürger von Danzig. In Trier benannten sie gleich auch die Bahnhofsstraße in Adolf-Hitler-Straße um, was in vielen deutschen Städten Mode wurde. Überall pflanzte man Hitler-Eichen und Hitler-Linden. Die Einwohner des Ortes Elend im Erzgebirge stellten am Dorfausgang einen Findling auf mit der Inschrift: „Nationale Erhebung 1933. Unserem Führer Adolf Hitler am 20. April 1933. Die Gemeinde Elend.“

12.000 Paar Socken für die Wehrmacht

Die Dankbarkeit kannte keine Grenzen, zumindest nicht die des Versailler Vertrages. Ganz Deutschland war gewissermaßen eine riesige Gemeinde Elend. Die Reichspost brachte die Sonderstempel „Geburtstag des Führers“ sowie in späteren Jahren „Deutsch die Ostmark“ und die Briefmarke „Der Führer in seiner Geburtsstadt Braunau“ heraus. Später folgten die Sonderstempel „Mit dem Führer zum Sieg“ und „Unser Führer bannt den Bolschewismus“, was sich dann just umgekehrt erfüllte. Zum 46. Geburtstag 1935 schenkte der Reichsausschuss für Volksgesundheit Hitler die Ahnentafel seiner Familie, aus der hervorging, dass unter den Vorfahren des Führers nur reinrassige Arier waren, und Österreicher natürlich. 1936 bastelte ein Unteroffizier aus Stralsund ein Modell des Panzerschiffs „Deutschland“ für Hitler, der Arbeitsdienst schickte einen Spaten mit der Aufschrift „Deutsche Brotfreiheit“, die Frauenschaft des Gaus Groß-Berlin 12.000 Paar Socken mit der Zweckbestimmung: „für die Wehrmacht“. Strümpfe erreichten den Reichskanzler auch in kleineren Lieferungen. Der „Völkische Beobachter“ berichtete über „alte Frauen“, die Strümpfe gestrickt und ihrem Führer dazu geschrieben hätten, „dass er doch keine Mutter hätte, die für ihn sorgte und sie möchten nun gerne für ihn sorgen“. Die ihm aus ähnlich fürsorglichen Beweggründen zugedachten Unterhosen ließ der Beschenkte allerdings mittellosen Jungvolkpimpfen und anderen Bedürftigen zukommen. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag 1939 erhielt Hitler von Frauen nebst Socken übrigens auch Unmengen von Kinderwagen und Babywiegen zum Geschenk. Sie füllten einen ganzen Raum in der Neuen Reichskanzlei, es gibt ein Foto davon. Womöglich wollten die Schenkenden den ersten Mann des Reiches damit nur zur Zeugung eines Erben animieren, doch einige übersandten ihm damit wohl auch eine erotische Botschaft. Ein schöner Mann war Hitler zwar schon nach damaligen Maßstäben nicht, aber Frauen achten ja bekanntlich mehr auf innere Werte.

Ganz anders Goebbels, Göring, Heß, Himmler, Speer und die anderen Großen des Reiches, die sich in der Schlacht um die Gunst des Führers ein Wettrüsten um die ausgefallenste Aufmerksamkeit lieferten. Besonders häufig kamen dabei Antiquitäten und Gemälde zum Einsatz. Goebbels schenkte zwei Spitzwegs, Himmler einen Menzel („Friedrich auf Reisen“), die Reichsbank einen Tizian („Venus vor dem Spiegel“), Rudolf Heß 50 Briefe Friedrichs des Großen. Andere gaben Praktisches, Reichsorganisationsleiter Robert Ley zum Beispiel einen Volkswagen, Ferdinand Porsche das Modell eines von ihm entwickelten motorisierten „Volkspflugs“. Außerdem bekam Hitler das Modell eines nach seinen Entwürfen angefertigten Triumphbogens für Berlin. Das Original wäre bei seinen bevorzugten Maßstäben vermutlich mehrere Kilometer hoch und bis zur Ostsee zu sehen gewesen, aber schon das Modell war mit Sockel mehr als doppelt so groß wie der damit Beschenkte. Riesenmodelle von geplanten Riesenbauten waren überhaupt ein sehr beliebtes Geschenk. Kein Wunder, dass Albert Speer seinem Chef die riesige neue Reichskanzlei bauen musste - in der alten wäre irgendwann kein Platz mehr gewesen. Hitler hätte die Sachen natürlich weiterverschenken können, aber loslassen und sich von Dingen zu trennen war nie seine Stärke, siehe Stalingrad.

Das war nicht zu übertreffen

In den späten dreißiger und frühen vierziger Jahren, als Hitlers Ehrentag von Danzig bis Klagenfurt und von Breslau bis Graz gefeiert wurde, war die Suche nach einem passenden Präsent noch schwieriger, weil der Geehrte dazu übergegangen war, sich die größten Geschenke selbst zu machen: Tschechien, Polen, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Belgien, Holland, Luxemburg, Jugoslawien, Griechenland, Teile Nordafrikas und die Sowjetunion bis kurz vor Moskau. Das war nicht zu übertreffen für seine Umgebung. Überhaupt mussten für die Geschenke, die Hitler am liebsten hatte, ziemlich viele Menschen zusammenlegen. Zu seinem Fünfzigsten ließ Hitler fünf Stunden lang Panzer, Soldaten und Waffen an sich vorbeiziehen. „Unsere schwerste Artillerie wird zum ersten Mal gezeigt. Alles ist maßlos erstaunt und verblüfft. Stürme des Beifalls. Der Führer wird vom Volk gefeiert, wie nie sonst ein sterblicher Mensch gefeiert worden ist“, schrieb ein gerührter Goebbels am nächsten Tag in sein Tagebuch.

Was bei Hitlers Geburtstag außerdem nicht fehlen durfte, waren Kinder. Heerscharen von Kindern. Wegen der Außenwirkung. Wenn es stimmt, dass Hitler mit Kindern, Blumen und Frauen nie viel anfangen konnte, müssen seine Geburtstage stets auch unangenehme Augenblicke für ihn bereitgehalten haben, denn sie schlossen immer Begegnungen mit Pimpfen, BDM-Girls und manchmal sogar mit unorganisierten Kleinkindern ein, deren Wangen er tätscheln und deren Händchen er halten musste. „Gruppenbild mit Hitler in Uniform; dahinter Blumen; Kinder“ oder „Hitler im Profil in Uniform; Blumen; Mädchen im Dirndl“, lauten die Bildbeschreibungen der offiziellen Geburtstagsfotos. 1934, als Hitler seinen Geburtstag wieder auf dem Obersalzberg verbrachte, entstand die Fotoserie von ihm und Bernile Nienau, einem damals sechs oder sieben Jahre alten Mädchen, das ein Jahrzehnt später als Siebzehnjährige in einem Münchener Krankenhaus sterben sollte, womöglich nach einem Bombenangriff. Aber am 20. April 1934 wusste zum Glück noch niemand, dass Bernile nie erwachsen werden würde. Sie blickte unbeschwert in die Kamera, ihr Führer hielt sie im Arm, bückte sich fürsorglich zu ihr herunter und war auch auf allen anderen Fotos recht gut zu ihr. Die schönsten dieser Kuschelbilder wurden als Postkarten gedruckt. Sie zeigen Hitler in Trachtenjacke, Berniles Händchen haltend. Der Aufdruck: „Alles Liebe und Gute.“

Nachmittags gab es Kuchen

Seinen letzten unbeschwerten Geburtstag feierte Adolf Hitler im Zug. Das war 1941. Drei Tage vor Hitlers 52. Geburtstag hatte das am 6. April angegriffene Jugoslawien kapituliert. Auch die Kämpfe in Griechenland, wo die Deutschen Mussolinis italienischer Spielzeugarmee zu Hilfe geeilt waren, neigten sich einem raschen Ende zu. Hitler befehligte das Kriegsgeschehen von einem am Ausgang eines Eisenbahntunnels bei Mönichkirchen in Niederösterreich stehenden Sonderzug aus. Die Lokomotive war ständig unter Dampf, um den Zug bei einem Fliegerangriff in den Tunnel schieben zu können, doch es blieb friedlich am 20. April 1941, zumindest in Mönichkirchen. Es herrschte Kaiserwetter, Hitler trug Uniform mit Schulterriemen, Koppel, Reithose und Stiefel. Am Vormittag spielte ein Musikzug der Wehrmacht auf.

Zu den vielen Gratulanten gehörten Albert Speer und Hermann Göring, die Generalfeldmarschälle Wilhelm Keitel und Walter von Brauchitsch, Großadmiral Erich Raeder, Außenminister Joachim von Ribbentrop, sein italienischer Gegenpart Galeazzo Ciano, Hitlers Lieblingsdiplomat Walther Hewel und natürlich sein Leibarzt Theo Morell. Es war ein großes Hallo, und nachmittags gab es Kuchen. Der Marineoffizier Karl Jesko von Puttkamer bekam ein Stück in Form eines Schiffs. Da mussten alle herzlich lachen, und Hitler ganz besonders. Ein wenig Schabernack und Fröhlichkeit zur rechten Zeit wusste der Führer nämlich durchaus zu schätzen. Vielleicht ahnte er ja auch, dass seine nächsten Geburtstage nicht mehr so schön werden würden.

Immer stürmischer nämlich mengte sich das unheilvoll flackernde Dräuen der Vorsehung in des Schicksals jäh verrinnende Stunden - so oder ähnlich hätten es Hitler und Goebbels wohl formuliert. Vor allem am 20. April 1945 wollte keine rechte Stimmung mehr aufkommen. Es gab zwar noch Torte im Bunker unter der Reichskanzlei, aber das wenige Jahre zuvor so freigiebige deutsche Volk hielt sich mit Gaben auffallend zurück. Immerhin schenkte Speer Hitler ein Modell der von beiden erträumten Welthauptstadt Germania, und vielleicht traf sogar die im letzten Führergeburtstagsleitartikel des „Völkischen Beobachters“ von Goebbels getroffene Feststellung zu, „dass die Zeit in all ihrer dunklen und schmerzenden Größe im Führer den einzigen würdigen Repräsentanten gefunden hat“. Bald darauf, am 30. April 1945, stellten der „Völkische Beobachter“ und Adolf Hitler am selben Tag ihr Erscheinen ein.

Michael Martens -Korrespondent (tens.) : Geboren 1973 in Hamburg, dort und in der Lüneburger Heide aufgewachsen. Als Schüler Mitarbeit bei norddeutschen Regionalzeitungen, nach dem Abitur und einem Jahr in Chicago von 1995 bis 2000 über ein vom Auswärtigen Amt finanziertes Projekt Redakteur russlanddeutscher Zeitungen. Je etwa ein Jahr in Bischkek (bei der „Zeitung der Deutschen Kyrgyzstans“), in Kasachstan (Almaty) und in Kiew. Dann zwei Jahre bei der 1727 gegründeten „St. Petersburgischen Zeitung“.

Reisen nach Zentralasien, Pakistan, Afghanistan, in viele Regionen der Ukraine und einige Russlands. In die Nachrichtenredaktion der F.A.Z. trat er 2001 ein. Der Berichterstattung aus Afghanistan während des amerikanischen Krieges gegen die Taliban folgten ab 2002 sieben Jahre als Korrespondent in Belgrad, zuständig für die Nachkriegsberichterstattung vom Balkan. Seit 2009 in Istanbul, wo er versucht, die Türkei zu verstehen und Rumelien im Blick zu behalten.

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