Alfred Rosenberg – Stationen eines NS-Ideologen

Publié le par Die Welt

Die Weltpubliziert 11/06/2013 at 18:18 Uhr

Er erlebte die Oktoberrevolution in Moskau und kam zu dem Schluss, dass sie von Juden und Freimaurern angezettelt worden sei. In diesem Sinn startete Alfred Rosenberg seine NS-Karriere.

 

Alfred Rosenberg

 

Gefolgsmann der frühen Jahre: Alfred Rosenberg (l.; 1893-1946) und Adolf Hitler (M.) bei der Einweihung eines Kriegerdenkmals am 4. November 1923 in München. Wenige Tage später sollten beide zur Feldherrnhalle marschieren.

 

Alfred Rosenberg

 

Obwohl es Rosenberg während Hitlers Haft nicht gelungen war, die NSDAP zusammenzuhalten, gehörte er 1926 beim Marsch durch Weimar zur Führungsriege der Partei (l. Hitler, r. Hess).

 

 

Alfred Rosenberg

 

Erinnerungsmarsch zur Feldherrenhalle München am 9. November 1937. Vor allem mit SS-Chef Himmler führte Rosenberg heftige Kämpfe um Macht und Einfluss.

 

Alfred Rosenberg

 

Seit 1933 führte Rosenberg (3. v. l.) den Titel "Reichsführer" und war "Beauftragter des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP".

 

Alfred Rosenberg

 

Das sogenannte "Amt Rosenberg" diente der Kultur- und Überwachungspolitik. Wie groß sein Einfluss im polykratischen Machtgefüge des NS-Regimes wirklich war, ist unter Historikern umstritten.

 

Alfred Rosenberg

 

Nach Ausbruch des Krieges war Rosenberg (l.) als Reichsminister für die besetzten Ostgebiete mitverantwortlich für die Organisation des Völkermords. Daneben beteiligte sich sein "Institut zur Erforschung der Judenfrage" an der Plünderung von zahlreichen Kulturgütern.

Publié dans Articles de Presse

Pour être informé des derniers articles, inscrivez vous :

Commenter cet article